Meine Rassekaninchenzucht
  Meine Rassen
 

Meine Rassen + Farben 

Auf den Unterseiten "Sainzwerge" und "Farbenzwerge" sehen Sie meine Zuchtkaninchen mit Bilder und Daten aufgelistet.
Man kann sich also schon mal vorweg ein Bild machen wie die Elterntiere aussehen, welches Gewicht diese haben uvm.
Meine Tiere sind alles reinrassige Zuchttiere, die keinerlei Zahnfehlstellungen oder Sonstige Erbkrankheiten haben. Da jeder Rassekaninchenzüchter seine gezüchteten Tiere auf Ausstellungen zeigen möchte, müssen diese gesund und frei von Krankheiten sein. Denn schwache oder gar kranke Tiere bringen einem Züchter gar nichts! Im Gegenteil, es kann passieren das Krankheiten ansteckend sind und dann ist der ganze Bestand voll von Krankheiten und das ist der "Untergang" jedes Züchters. Sie werden regelmäßig gegen RHD und Myxomatose (2mal im Jahr) geimpft. Die Kaninchen werden im Alter von ca. 10-16 Wochen tätowiert, damit eine zweifellose Feststellung der Zuchttiere gewährleistet wird. Regelmäßig werden neue Zuchttiere dazugekauft oder die Tiere mit anderen Züchtern getauscht, damit es keine Inzucht gibt.

 

 

  

Satinzwerge rot


      


 


 

 

 

Rassebeschreibung:

Ich habe meien Zucht auf Satinzwereg rot spezialisiert. Diese Rasse ist vom ZDRK (Zentralverband deutscher Rassekaninchenzüchter) erst seit  01.10.2011 anerkannt. Satinzwerge sind kleine und kompakt gebaute Kaninchen, welche wegen ihrer eleganten Körper und ihrer geringen Größe sehr gefragt und beliebt sind. Sie haben einen gedrungenen Körperbau und einen relativ kurzen Hals. Die Läufe sind feingliedrig und gerade, die Pfoten eher kurz. Der Kopf ist oft kugelrund mit breiter Stirn und breiten Backen. Von der Seite her gesehen fällt das stark gebogene Nasenbein auf. Die Augen sind relativ groß und rund. Die Ohren sind schmal und zart. Sie stehen dicht zusammen, sollten V-förmig getragen werden und eine Ideallänge von 5,5 cm haben. Die Satinzwerge sind einer der kleinsten der Zwergrassen.


Fell:

Die Felllänge ist wie bei den Farbenzwergen normal und braucht keine Extra Pflege. Die einzige Besonderheit die Satinzwerge bieten, ist, dass ihr Fell satinartig glänzt. Ab und zu (z.B. beim Fellwechsel) kann man das Fell kämmen oder bürsten. Satinzwerge sind sehr aufgeweckte, neugierige Tiere. Außerdem werden fast alle Tiere handzahm und viele (es liegt an jedem Tier) auch stubenrein.

 

Farbe:

Meine Satinzwerge haben die Farbrichtung rot. An den Körperunterseiten (Bauch, Kinn, Pfoten) ist das Rot eher blass, kann aber auch manchmal ins creme/weiß übergehen. An dieser Rasse ist es besonders schön, wenn die Tiere in der Sonne liegen und das Fell glänzt in verschiedenen orange bis dunkelrot Tönen, je nach dem wo das Licht drauf fällt. 

 

Größe/Gewicht:

Bei dem Gewicht der Satinzwerge halte ich mich an dem Standard der Rassekaninchenzucht(Satinzwerge). Diese haben ein Gewicht von 1,0 – 1,5 Kg. Das Optimalgewicht liegt bei 1,1 Kg bis 1,35 Kg. Die Satinzwerge sind allgemein etwas zierlicher und kleiner als die Farbenzwerge, wenige erreichen das maximal Gewicht von 1,5 Kg
 

 

 

 

Farbenzwerge havanna-loh



 

       
 



 

Rassebeschreibung:

 

Neben den Satinzwerge habe ich noch Farbenzwerge havanna-loh. Diese Rasse ist vom ZDRK (Zentralverband deutscher Rassekaninchenzüchter) anerkannt. Farbenzwerge sind kleine und kompakt gebaute Kaninchen, welche wegen ihrer eleganten Körper und ihrer geringen Größe sehr gefragt und beliebt sind. Sie haben einen gedrungenen Körperbau und einen relativ kurzen Hals. Die Läufe sind feingliedrig und gerade, die Pfoten eher kurz. Der Kopf ist oft kugelrund mit breiter Stirn und breiten Backen. Von der Seite her gesehen fällt das stark gebogene Nasenbein auf. Die Augen sind relativ groß und rund. Die Ohren sind schmal und zart. Sie stehen dicht zusammen, sollten V-förmig getragen werden und eine Ideallänge von 5,5 cm haben. Die Farbenzwerge sind einer der kleinsten der Zwergrassen.

 

 

Fell:

Das Fell ist normal und braucht keine Extra Pflege. Ab und zu (z.B. beim Fellwechsel) kann man das Fell kämmen oder bürsten. Farbenzwerge sind sehr aufgeweckte, neugierige Tiere. Außerdem werden fast alle Tiere handzahm und viele (es liegt an jedem Tier) auch stubenrein.

Farbe:

Meine Farbenzwerge haben die Farbrichtung havanna-loh. Das Loh bedeutet das die Tiere an den Körerseiten leichte braune/rote Grannenhaare haben, diese manchmal etwas länger sidn als die anderen Haare. (Bild folgt)
Die Einfassung der Nasenlöcher ist scharf abgegrenzt und kräftig lohfarbig. Die Kinnbackeneinfassung ist bis zum Genick durchgehend und ist ebenfalls scharf abgegrenzt. Die nicht zu breiten, jedoch gleichmäßigen gut geschlossenen Augenringe treten durch kräftige Lohfarbe gut in Erscheinung. Die Ohren sind stark lohfarbig eingefasst, am Ohrenansatz treten zwei kräftig lohfarbige Flecken in Erscheinung.. Die lohfarbene Brustzeichnung ist breit und geht vom Kinn beginnend, zwischen den Vorderläufen hindurch in die Bauchfarbe über. Der Bauch zeigt eine feurige Lohe, die bis auf den Haarboden reicht. Die etwas 2cm breite Seiteneinfassung am Körper soll ebenfalls stark hervortreten. In gleicher Weise heben sich die Schoßflecken von der Bauchfarbe ab. Die kräftig hervortretenden, lohfarbigen Seitenspitzen sollen sich aus 2/3 der Rumpfhöhe am Körper entlang erstrecken und gut abgegrenzt sein. Die Zeichnungsfarbe erfasst auch die Innenseite der Vorderläufe. Die Innenseite der Hinterläufe ist von der Deckfarbe scharf lohfarbig getrennt. An den Vorderläufen treten die lohfarbigen Zehenpunkte deutlich in Erscheinung. Der lohfarbige Genickkeil soll nicht zu groß, leicht abgerundet oder dreieckig und gut abgegrenzt sein

 

 

Größe/Gewicht:

Bei dem Gewicht der Farbenzwerge muss ich mich an dem Standard der Rassekaninchenzucht orientieren. Die Farbenzwerge haben ein Gewicht von 1,0 – 1,5 Kg. Das Optimalgewicht liegt bei 1,1 Kg bis 1,35 Kg. Sie können sich also sicher sein, dass sich Ihr "Zwerg" nicht plötzlich zu einen "Stallhasen" entpuppt. 

 
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Zuchtvorgaben und Preisvergabe

Nach dem Standart des Zentralverbands Deutscher Rassekaninchenzüchter gibt es bestimmte Vorgaben wie das Kaninchen auszusehen hat, wie viel es wiegen darf, wie es sich "präsentiert", wie die Fellbeschaffenheit ist, wie lang die Ohren sein sollen, wie kräftig die Farbe zu sein hat uvm. Ich gehe mit meinen Tiere auf max. 2-3 Ausstellungen pro Jahr. Auf Ausstellungen werden die Tiere von Preisrichtern bewertet und bekommen Punkte und dementsprechend auch Preise.
Hier mal eine grobe Auflistung worauf geachtet wird und wie viele Punkte es geben kann
 

1. Gewicht

20 Punkte

2. Körperform, Typ und Bau

20 Punkte

3. Fellhaar

15 Punkte

4. Kopf und Ohren

15 Punkte

5. Rasseabhängig (z.B. Farbe)

15 Punkte

6. Rasseabhängig (z.B. Zeichnung)

10 Punkte

7. Pflegezustand

   5 Punkte

 

 

 

100 Punkte

 
 

 

 



 

Allgemeines zur Zucht - Genetik
 
 

Ich züchte i.d.R. mit größeren Häsinnen (1,4 -1,8 Kg) und kleinem Rammlern (1,0-1,4 Kg) Das hat den Vorteil, das größere Würfe fallen und die Jungen trotzdem recht klein bleiben, wegen des kleinen Rammlers.

Was ist der wirkliche Grund, das vernünftige Züchter größere Häsinnen und kleine Rammler einsetzen?

Dieses Thema wird kaum irgenwo erwähnt, "warum auch, für Laien ist es doch gar nicht wichtig." Aber ich glaube schon, dass es den zukünftigen Tierhalter interssiert, was für ein Tier er wirklich käuft und ob man sich mit der Genetik überhaupt auseinandersetzt.

Ich versuche es so unkompliziert zu erklären, wie es geht, worum es hier eigentlich geht :-)

Bei Zwergkaninchen gibt es 3 Arten: Die Langohren, (bei Züchtern "die Großrahmigen") und die Kurzohren (bei Züchter die "Typzwerge") und die nicht lebensfähigen (bei Züchtern "die Kümmerlinge") 

Um genau dieses Gen bzw die Kümmerlinge geht es hier in diesem Beispiel:

  • Die Großrahmigen sind Zwergkaninchen mit längeren Ohren (meist 6-8 cm) und etwas größerem Gewicht (meist 1,4 - 1,8 Kg).
  • Die Typzwerge sind die Zwergkaninchen mit sehr kurzen Ohren (4,0-5,9 cm) und recht gerigem Gewicht (1,0-1,4 kg)
  • Die "nicht lebensfähigen" sind die Zwergkaninchen, die durch ein Gen nicht lebensfähig sind bzw wenige Tage nach der Geburt sterben.
     
Wie der Mensch auch, haben Kaninchen zwei Chromosomensätze, einen von jedem Elterntier. Bei Kaninchen entweder dw/dw oder Dw/Dw oder Dw/dw.

dw /dw = die Großrahmigen
Dw / Dw = die Kümmerlinge
Dw / dw = die Typzwerge

Verpaart man 2 Typzwerge, also Dw/dw x Dw/dw, mischen sich diese Gene und es kommt , dass manche Jungen das Dw/Dw Gen tragen und genau diese sind nicht lebensfähig.
Nach Statsiken bekommt man bei solch einer Verpaarung folgendes raus:
25 % Dw / Dw = Kümmerlinge
25 % dw /dw = Großrahmige
50 % Dw/ dw = Typzwerge
 
Mutter / Vater Dw dw
Dw Dw / Dw Dw / dw
(Kümmerling)   (Typzwerg) 
dw Dw / dw dw / dw
Typzwerg) (Großrahmige)


Um diese 25 % nicht lebensfähigen Anteil zu vermeiden, schreibt § 11 des Tierschutzgesetztes vor, das immer ein Großrahmiges Tier mit einem Typzwerg verpaart wird. Dann sieht das folgendermaßen aus:
Verpaart man also 1 Typzwerg + 1 Großrahmiges Tier, also Dw/dw x dw/dw, mischen sich diese Gene und es kann nicht zu einem Dw / Dw (Kümmerling) kommen. Nach Statsiken bekommt man bei solch einer Verpaarung folgendes raus:

50 % dw /dw = Großrahmige
50 % Dw/ dw = Typzwerge
Mutter / Vater Dw dw
dw Dw / dw dw / dw
(Typzwerg)   (Großrahmiger) 
dw Dw / dw dw / dw
(Typzwerg) (Großrahmiger)


Wieso haben dann viele Züchter nur Typzwerge, oder Mini-Zwerge, Extra-kleine Züchtung (wie sie auch gerne genannt werden) also Tiere unter 1,4 Kg, in den Stallungen?
Ich kann es nur mit meinen Erfahrungen, Gesprächen, Spekulationen,... so beantworten:
Es werden bei 2xTypzwerg-Verpaarungen 25 % Kümmerlinge, 25 % Großrahmige und 50%Typzwerge. Dann hätte man die Hälfte Typzwerge, mit denen man weiterzüchten oder sie verkaufen kann. Außerdem "nur" 25 % Langohren, die etwas größer werden und Tiere die ja "soooooo" groß werden, käuft kein Halter... Tja und mit den 25 % "Ausfall", also den Kümmerlingen, muss er wohl leben können, obwohl er gegen das Gesetz verstößt...

Einen anderen Grund, so unvernüftig und verantwortungslos mit den Genen umzugehen, kenne ich nicht. Wieso ist es so schlimm auch mal größere Tiere in die Zucht einzusetzten? Und mit "größere" meine ich wirklich nicht die Riesen mit 5 kg, sondern lediglich 200-400 g mehr als eben die Typzwerge.

Nicht nur der Zwergfaktor, sondern z.B. auch das Scheckengen, dass Mantel- und Punktschecken tragen, kann letal, also tödlich, sein. Solche Gene gibt es bei vielen Tierarten. Die meisten sind unproblematisch und treten nicht auf, wenn man damit umzugehen weiß.
 
Aber wenn jemand ohne Fachwissen vermehrt, kann dies schlimme Auswirkungen haben. Nicht immer sind die Jungen sofort tot, es kann ein langen Leidenskampf werden.  Zumal sich jeder strafbar macht, der solche Verpaarungen durchführt. Denn das Tierschutzgesetz nach §11 verbietet Züchtungen, bei denen mit solchen Schäden zu rechnen ist.

Solche Schwierigkeiten sind mit einer der Gründe, warum man nur dann Verpaarungen durchführen sollte, wenn man über ausreichend Fachwissen und über Tiere verfügt, deren Herkunft bekannt ist.

Genetik ist ein komplexes Thema, aber für die "Zucht" muss der Halter, der sich einmal Babys wünscht, damit ausreichend auskennen. Alles andere ist verantwortungslos und kann zu Schäden und zum Tode zahlreicher Tiere führen
 

 

 
   
 
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